Lotosblumen für das Freiland  - geht das?

Lotosblumen (Nelumbo) im Freiland in Deutschland
Lotosblumen (Nelumbo) im Freiland in Deutschland

Immer wieder werden wir gefragt, ob man Lotos auch im Freiland halten kann.

 

Früher hielt man die Lotosblume Nelumbo für ein tropisches Gewächs, welches nicht ohne Wärme auskommen würde. Jedoch stammen Lotos ja nicht nur aus Süd-Ost-Asien - man findet sie ebenso im kalten China, wie auch in Russland. Daher weiß man, dass Lotosblumen auch Kälte ertragen. Sogar in Norditalien zählt man den Lotos heute als fest beheimatete Pflanze.

 

Was sind denn die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kultur im Freien?

 

Wichtig ist, dass Sie dem Lotos eine Fläche von nicht weniger als einem Quadratmeter zur Verfügung stellen. Dabei muss das Substrat mindestens 60 cm tief sein, damit die Rhizome sich zurückziehen und nicht einfrieren können. Der Wasserstand über dem Substrat sollte 10 bis 20 cm betragen.

 

Als Pflanzsubstrat eignet sich hervorragend ein Lehm-Sand-Gemisch, frei von organischem Material, welches unter Wasser zu Fäulnis führen könnte.

 

Dazu kommt ein ebenso mineralischer Dünger, wie zum Beispiel Osmocote.

 

Was fehlt noch? SONNE! und davon reichlich. Hiervon hängt die erfolgreiche Freilandkultur maßgeblich ab. Ist zu wenig sonne vorhanden und der Boden nicht warm genug, so wird sich der Lotos nicht entsprechend entwickeln.

 

Lotosblumen sind Sonnenanbeter, es kann gar nicht genug sein. Ein warmer Sommer bietet die besten Voraussetzungen für das Durchwärmen des Bodens. Damit wird ein gutes Anwachsen gefördert.

 

Ins Freiland gepflanzt wird ab Mitte April. Dabei geht man, wie bei einer Pflanzung in einen Kübel vor.

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Bis April 2018 nach Vereinbarung